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Samstag, 17. August 2013

Aitutaki / Cook Islands

So, wie fange ich jetzt diesen Eintrag wieder an? Jedes Mal erzähle ich Euch, wie traumhaft und schön es war, so dass man langsam glauben könnte, ich benutze die Worte einfach nur, um das Ganze zu dramatisieren. Tatsächlich ist es jedoch an jedem Ort traumhaft. Was ich Euch aber nun präsentieren werde ist einfach überirdisch und entgeht jeder Realität, wenn man es nicht selbst erlebt hat. Ungelogen, dieser Eintrag ist absolut grundverschieden zu allen vorherigen Einträgen. Wieso? Eigentlich geht es nicht mehr besser. Ich könnte morgen nach Hause fliegen, weil es einfach nicht mehr zu toppen geht. Oft habe ich das bereits auf meiner Reise geglaubt, aber die letzten 3 Tage zu schlagen, das wird ganz ganz ganz schwierig. Ich bin angekommen im Paradies…
Ihr denkt, ich habe Euch mit dem Eintrag von Rarotonga die Südsee vorgestellt? Ja, selbst ich habe das geglaubt. Das war, bevor ich nach Aitutaki geflogen bin. Ich denke ich kann Euch gar nicht glaubhaft beschreiben – und das will ich auch gar nicht – wie es auf Aitutaki war. Jeder muss Aitutaki selbst erlebt haben, um zu verstehen was für ein Paradies es ist. Aus diesem Grund lasse ich einfach nur die Bilder sprechen und erzähle Euch einfach nur, was ich die 3 Tage hier gemacht habe. Über Aitutaki sagen Bilder mehr als 1000 Worte. Und glaubt mir. Ich hatte bereits Probleme eine Auswahl der fast 500 Bilder von Aitutaki zu treffen.
Letzten Montag war es also soweit. Wir saßen in einer kleinen Saab-Propellermaschine, die uns ins 45minütige Aitutaki-Atoll gebracht hat. Bereits aus dem Flugzeug konnten wir erkennen, was hier wohl auf uns warten wird. Pam hat uns dann vom Flughafen abgeholt und wir wurden gleich Mal mit einer Kokosnuss empfangen. Unsere Unterkunft ist ein kleines Gasthaus auf der Nordseite der Insel. Die Zeit steht still auf Aitutaki. 1700 Menschen wohnen hier. Wirklich geschäftig ist es aber nicht. Am ersten Tag haben wir mit unseren ausgeliehenen Fahrrädern die Insel umrundet. An sich gibt es nicht viel zu sehen auf Aitutaki. Die Einheimischen haben ihre hauseigenen Plantagen am Haus. Einige Einheimische ernten die Früchte, pflügen das Beet oder sitzen einfach nur auf ihrer Bank den ganzen Tag und genießen die idyllische Stille. Wir haben dann den höchsten Punkt der Insel erklommen, der 124m hoch war, um einen ersten Blick auf das zu erhaschen, wofür Aitutaki so berühmtist: Seine Lagune. Die Aussicht war Wahnsinn. Nachdem wir die Insel umrundet hatten, haben wir eigentlich bereits Alles von Aitutaki (der Hauptinsel) gesehen. Wir wollten dann endlich ab in die Lagune baden gehen. Wir sind also ans Ende der Insel gefahren, wo nach einer ca. 30m langen Überquerung eine kleinere Insel auf uns wartete, auf der sich das Aitutaki Lagoon Resort und Spa befindet. Eine kostenlose Fähre (sogar für nicht Hotelgäste) hat uns dann auf diese Insel gebracht. Mein Paradies. Wenn ich irgendwann mal sterbe, das ist der perfekte Ort. Ich kann es nicht beschreiben, schaut Euch die Bilder an. Wenn man hier in der glasklaren und blauen Lagune schwimmen geht, dann springen sogar die Fische neben einem aus dem Wasser. So etwas Schönes habe ich noch nicht gesehen. Die Palmen, die Farben des Wasser, die Bambushütten mit Strohdächern, Hängematten zwischen den Palmen. Das sind die Momente im Leben, die einen glücklich machen.
Uns hat es dort so gut gefallen, dass wir den kompletten nächsten Tag dort verbracht haben. Außerdem gab es ab 17:30 Uhr auch Hppy Hour für Cocktails ;) Am letzten Tag auf Aitutaki haben wir dann noch eine Bootstour durch das Atoll gemacht, um auch ein paar der anderen kleineren unbewohnten Inseln zu Gesicht zu bekommen. Auf One Foot Island gab es dann ein superleckeres Mittagessen. Frisch gegrillten Fisch und sogar gegrillte Banane stand auf dem Programm. Beim Schnorcheln gab es kunterbunte Fische zu bestaunen.

Das Aitutaki-Atoll von oben



Empfang mit Kokosnüssen :)


Unser zu Hause auf Aitutaki: Das Amuri Guesthouse



Das "geschäftige Zentrum Aitutakis



Plantagen gibt es auf der ganzen Insel zu bestaunen
Bananen



Papaya


Auf dem Weg zum höchsten Punkt Aitutakis


Maungatea (124m)





Die Hauptstrasse Aitutakis führt direkt durch den Palmendickicht


Willkommen im Paradies




Nur etwas Wasser trennte uns von der Oase auf der anderen Seite
Das Aitutaki Lagoon Resort & Spa













Happy Hour: 10NZD für einen Cocktail






Dann ging es auf eine Bootstour durch die Lagune, um die unbewohnten Inseln ("Motu") zu besichtigen.




Noch Fragen???



One Foot Island


Lokale Köstlichkeiten zum Lunch.



Sogar einen Stempel gab's für den Reisepass



Aitutaki ist einfach ein traumhafter Ort, an dem die Zeit still steht. Kaum Touristen und malerische Strände, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Selbst im Gasthaus gab es immer frisch gepflückte Bananen, Sternfrüchte, Limetten und Kokosnüsse. Hier hat es mir richtig gut gefallen und die Bilder sind einfach der Kracher. Das ich mit 25 Jahren die Möglichkeit hatte an so einem Ort sein zu dürfen, kann ich selbst gar nicht glauben. Das sind einfach Tage und Erlebnisse, die man nicht mehr vergessen wird.

Zum Schluss muss ich jetzt aber auch nochmal ein Wort loswerden zu der Südsee. Was man im Fernsehen und sonst wo über die Südsee zu Gesicht bekommt , ist einfach nur Unsinn. Diese paradiesischen Bilder sind reine Werbemaschinerie der Resorts, Hotels und der Tourismusindustrie. De Facto – um mal das Beispiel Rarotonga und Aitutaki zu nehmen – besteht nicht die gesamte Insel nur aus Palmen, Sandstränden, blauem Gewässer etc. Das sind vielleicht  5% der Inseln, an denen die Resorts selbst Hand angelegt haben, um es zu einem idyllischen Urlaubsort zu machen. Der Rest der Inseln ist jetzt auch nichts anderes (wenn man das Klima und die Vegetation mal außen vor lässt), als auf einer deutschen Urlaubsinsel. Das Beeindruckende auf den Inseln ist die malerische Komposition einiger Orte. Man kann einfach relaxen und die Zeit anhalten. Während Rarotonga doch eher kommerziell ausgerichtet ist und der Tourismus regiert, kann man auf Aitutaki seinen Frieden finden. Die meisten Touristen kommen mit einem Tagesausflug von Rarotonga nach Aitutaki, um die Lagune zu besichtigen, so dass man außerhalb der großen Hotels und Resorts kaum auf Touristen trifft, was dem Ganzen ein wenig mehr Authentizität verleiht. Zwei Dinge haben mich über die Südsee überrascht. Die kleinen Inselstaaten leben absolut nicht hinter dem Mond und gehen mit dem Trend. Überall, selbst auf Aitutaki mitten im Nirgendwo des Pazifik, gibt es Internet und Telefon, die Supermärkte sind immer gut gefüllt und auch an der Infrastruktur (geteerte Strassen, öffentliche Transportmittel, Wasser- und Abwassersystem, Müllentsorgung, Strom) gibt es absolut nichts zu meckern. Man sollte also nicht glauben, das die Leute hier noch jagen gehen und in Bambushütten leben. Selbst die Südsee ist bereits im 21 Jahrhundert angekommen.
Zum anderen hat man ja immer die Kosten im Kopf, wenn man Südsee hört. Der Flug von Europa mag teuer sein, ja, was die Unterkunft und Lebenskosten hier angeht, haben viele Leute eine falsche Vorstellung. Es ist nicht so teuer, wie man sich das vorstellt. Wenn man auf etwas Luxus in der Unterkunft verzichten kann, dann bekommt man selbst auf Aitutaki schon eine Unterkunft für 25 NZD (knapp über 15€ pro Tag): Das ist fast geschenkt ;) Und selbst wann man kein Gast ist, lassen die großen Hotels einen aufs Gelände. Die Preíse für Mahlzeiten, selbst in den großen Resorts, sind absolut angermessen. 20-30NZD (12-20€) für ein Abendessen ist absolut OK. Wir haben sogar ein Angebot auf Aitutaki gesehen, wo man ein 3 Gänge Menü für umgerechnet knapp über 25€ bekommen hätte. Was will man mehr. Auch die Preise in den Supermärkten sind auf Grund der Abgeschiedenheit und der hohen Importrate absolut akzeptabel und sogar günstiger als in Australien. Klar wenn man in Resorts urlauben will, legt man eine Stange Geld hin, muss man aber nicht unbedingt. Die Nacht im günstigsten Bungalow des Aitutaki Lagoon und Spa Resort kostet 700NZD (400€) die Nacht, im teuersten sogar 1550NZD (850€). Klar wenn ich das Geld hätte, würde ich dort einchecken. Für den „Geringverdiener“ gibt es allerdings auch Alternativen und macht die Südsee für jeden erschwinglich, sogar für Backpacker. Das finde ich supi. Auf geht’s Leute, bucht eure nächste Reise auf die Cook Islands. Für mich war es das Paradies.

Samstag, 10. August 2013

Rarotonga / Cook Islands

Kia Orana,
willkommen auf den Cook Islands!

Ein Liegestuhl. Weißer Strand. Im Hintergrund reihen sich die Palmen aneinander. Die Sonne scheint. Türkisblaues Wasser meterweit. Am Horizont brechen die Wellen. Trommelgeräusche der Einheimischen. Leute trinken Säfte aus Kokosnüssen. Hinter der Palmen türmt sich ein tiefgrüner Berg auf. Na wenn dass nicht nach dem Paradies klingt weiß ich auch nicht. 

Mein Abschied von Australien fiel mir ziemlich schwer. Aber ehrlich gesagt habe ich gar nicht lang darüber nachdenken können. Denn diese Tage werde ich schon wieder von ein nach dem anderen Highlight aufgesucht, so dass neben dem Wow-Effekt gar kein Platz mehr für Sehnsucht ist. Am 3.August stieg ich also früh morgens 10 Uhr (nach einer durchzechten und schlaflosen Nacht) zusammen mit Mike in den Flieger in Melbourne, der uns nach Rarotonga auf den Cook Islands bringen sollte. 1 Uhr morgens sind wir also in Rarotonga gelandet. Am 3.August. Wie geht das denn? Sind wir etwa in der Zeit zurück geflogen? Ja, wir sind tatsächlich 9 Stunden eher in Rarotonga gelandet als wir in Melbourne losgeflogen sind.  Wie das geht? Da gibt es die Datumsgrenze. Mit einem Schlag wurden wir also um 24 Stunden zurückgeworfen. Uns wurde also ein ganzer Tag geklaut. Anstatt Deutschland 12 Stunden voraus zu sein, hänge ich Deutschland nun 12 Stunden hinterher. Als wir aus dem Flieger ausgestiegen sind, schlägt mich doch gleich erstmal die feuchte Hitzewelle ins Gesicht. Willkommen zurück in den Tropen J Ich sage Euch, wenn die Scheibe immer noch eine Scheibe wäre, ein paar Schritte mehr und wir würden herunter fallen. Wir befinden uns am Ende der Welt. Mitten im Pazifik. Fast 3000km vom nächsten Festland (Neuseeland) entfernt. Das Leben hier scheint hier still zu stehen. Ich befinde mich übrigens im Moment in der selben Zeitzone, wie Hawaii.
Ingrid, die Eigentümerin unserer ersten Unterkunft auf Rarotonga hat uns dann vom Flughafen abgeholt. Sie ist doch tatsächlich Deutsch. Unfassbar. 17000km von zu Hause entfernt und man wird in Deutsch empfangen. Als Begrüßung haben wir eine wunderbar riechende und farbenfrohe Blumenkette um den Hals gehangen bekommen. Wie man sich das eben auf einer Südsee Insel so vorstellt. Unser Bungalow ist nahe der Hauptstadt Avarua. Wir sind auch gleich ins Bett gefallen. Ich war einfach nur noch tot, nachdem ich die Nacht zuvor in Melbourne nicht geschlafen hatte und dann 5 Stunden im Flieger saß. 




 
Am nächsten Morgen sind wir dann erstmal ein wenig durch Avarua gelaufen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen, wo wir hier eigentlich gelandet sind. Auf Rarotonga leben ca. 15000 Menschen. Die gesamte Insel ist in gerade einmal 31km umrundet, was mit dem Fahrzeug nicht mal 1 Stunde dauert. Umrundet ist die Insel von einem Korallenriff. Zwischen dem Strand und dem Korallenriff liegen ein paar Meter. Es ist ziemlich flach, aber einfach nur traumhaft schön. Hinter den Korallenriff stürzt das Meer dann in die Tiefen. Im Inselinneren türmen sich grüne, vom Dschungel bedeckte Berge bis zu 600m hoch. Das Leben spielt sich jedoch entlang der Küste ab. Schnell stellten wir fest, dass man auf Rarotonga nicht hinter dem Mond lebt. Es gibt geteerte Strassen, Supermärkte, ja sogar Handyempfang und Internet. Cafes, Bars, Restaurants und Tankstellen, Elektrofachmärkte, ja sogar Baumärkte und Optiker gibt es hier soweit das Auge reicht.  Ziemlich beeindruckend, dafür dass man 3000km von nächsten zivilisierten Staat Neuseeland entfernt liegt. Unser Weg führte uns zu den Pananga Nui Markets. Jeden Samstag gibt es diesen Markt in der Hauptstadt Avarua. Einheimische Speisen, Früchte und Kleidung kann man hier kostengünstig ergattern. Dann haben wir uns auch noch einen einheimischen Tanz angeschaut.
Danach wurde es mal wieder unheimlich witzig. Wir stellten uns die Frage, wie wir am besten die Insel erkunden können. Da es hier anscheinend mehr Scooter als Einheimische gibt, wurde uns schnell klar, was das beste Transportmittel für uns ist. Ein Scooter. Wir mussten allerdings erst zur Polizei, da wir einen Führerschein für die Cook Islands brauchen. Zu diesem Moment war mir allerdings noch nicht klar, dass sämtliche Scooter hier 125ccm sind und ich ja mit meinem deutschen Führerschein eigentlich nur bis 50ccm und 45km/h fahren darf (Klasse M). Nun kommt der witzige Teil. Da es in meinem internationalen Führerschein keine Klasse M gibt, haben sie mir damals Klasse A (für Motorräder) genehmigt und dann auf die letzte Seite in Deutsch geschrieben: „Klasse A bis 50ccm und 45km/h“ geschrieben. Sehr schlau von den deutschen Behörden so etwas auf Deutsch in einen Internationalen Führerschein zu schreiben :D Naja jedenfalls sah die Polizei hier auf den Cook Islands nur Klasse A und schwups wurde mein Führerschein für Autos und Motorräder genehmigt. Nun dürfte ich theoretisch sogar ein 500ccm Motorrad hier fahren, ohne überhaupt jemals mit einem Motorrad auch nur eine Sekunde gefahren zu sein. Unser Weg führte uns also zum nächsten Autovermietung. War alles nur Formsache. Dann zeigte man mir meinen neuen Scooter für die nächsten 7 Tage. Folgenden Dialog muss ich einfach mal niederschreiben, da es so unglaublich witzig war.

Autovermieter: Das ist dein Scooter
Ich: Dankeschön
Autovermieter: Bist du denn vorher schon mal Motorrad gefahren?
Ich: Nö, nicht wirklich.
Autovermieter: Aber ein Scooter, oder?
Ich: Äh… nö.
Autovermieter: Aber wie hast du denn dann deinen Führerschein für Motorräder bekommen?
Ich (versucht die ganze Sache zu retten): Zu Hause in Deutschland bekommt man den Führerschein automatisch, wenn man einen Autoführerschein besitzt. :D
Autovermieter (schaut völlig verwirrt): Naja, die Polizei hier in Rarotonga hat deinen Führerschein für Motorräder genehmigt. Ich kann also nichts sagen. Viel Spaß!“




Mein neuer Führerschein und mein neues Gefährt :)



Mit Mike bin ich dann ein wenig über die Insel gecruist. Später sind wir dann noch essen gegangen und haben einfach ein wenig entspannt. Abends haben wir dann Mari-Liis vom Flughafen abgeholt. Am zweiten Tag begann unser Tag mit einem Besuch in der Kirche. Es war Sonntag. Nichts ist offen am Sonntag und jeder rennt in die Kirche. Da das Wetter auch nicht sonderlich gut war, haben wir einfach mal in der Kirche vorbeigeschaut. War gar nicht so schlecht. Zwar habe ich überhaupt nicht verstanden, was der Pfarrer da in seinem Cook Island Maori geschwafelt hat, aber die Gesänge der Einheimischen waren den Besuch allemal wert. Es war zwar immer noch bewölkt, aber wir haben uns trotzdem dazu entschlossen, den kräfteraubenden Weg über den Cross Island Track zu bestreiten. Ein Wanderweg, der über die Inseln ca. 10km von der Nordküste bis zur Südküste führt und dabei durch den Dschungel hinauf zum höchten Punkt (The Needle , 400m) führte. Wahnsinnsaussichten über die Insel boten uns. Auf der anderen Seite sind wir dann Essen gegangen bevor es zurück zu unserem Bungalow ging. 

Die Kirche


Ready for some bushwalking?


Papaya


The Needle, 400m





Ab durch den Dschungel





Auf der anderen Seite der Insel...


... haben wir uns dann ein Essen am Strand verdient.



Ike Mata ... Fisch mariniert in Kokosirgendwas :D


Am dritten Tag sollten wir dann endlich das erleben, weshalb jeder in die Südsee kommt. Sonne, Strand und Meer. Wir sind zum Edgewater Resort gefahren und haben uns den ganzen Tag in der Sonne brutzeln lassen. Zum Abschluss haben wir uns dann noch ein Cocktail gegönnt. Was für ein Tag. Da verbringt man 2 aufregende Jahre in Australien und dann kommt man hierher und ist wieder einmal sprachlos. Das ist wirklich das Paradies, wovon einfach jeder einmal in seinen Leben träumt. Ich, 25, bin da gewesen. Nicht nur die Aussicht hier , nein, auch die relaxte Atmossphäre kann man einfach nicht widergeben, wenn man selbst nie hier gewesen ist. Rarotonga ist am Ende der Welt, aber es ist ein paradiesischer Ort. Unsere Strandbesuche führten wir dann am vierten Tag unter anderem im Rarotongan Beach & Spa Resort fort. Auch eine weiter Dschungelwanderung stand auf dem Programm. 

Sprachlos. Das Leben könnte kaum schöner sein.




















Am fünften Tag ging es dann auf nach Muri. Muri ist der wohl schönste Ort auf Rarotonga. Und zwar sind hier 3 kleine tropische und unbewohnte Inseln der Küste vorgelagert, die eine einzigartige Lagune erschaffen haben. Das Schwimmen und der Strandbesuch hier ist einfach nur wunderschön. Nur zu gut, dass unsere Unterkunft die letzten 4 Tage auf Rarotonga in Muri sein wird. Gestern morgen sind wir dann also nach Muri umgezogen. Leider war gestern und heute das Wetter ziemlich schlecht (Regen und Wind), so dass wir gestern einfach mal einen Abstecher in die lokale Bierbrauerei Matutu gemacht haben und ein wenig shoppen gegangen sind. Naja heute ist eher ein ruhiger Tag und ich habe mal Zeit gefunden den Blog zu schreiben. Heute abend geht’s noch auf einen Pub Crawl und dann hoffe ich, dass wir die letzten 2,5 Tage auf Rarotonga wieder Sonne pur haben werden. Ich wollte auf jeden Fall auch noch in der Lagune schnorcheln gehen, bevor es weiter nach Aitutaki geht.

Muri Beach







Eine Traumhochzeit am Strand Rarotongas


Matutu Brauerei


Auch schlechtes Wetter hat seine guten Seiten



Alles in allem könnte ich mich echt daran gewöhnen, den ganzen Tag am Strand zu liegen. Ohne irgendwelche Verpflichtungen und mit vollem Bankkonto. Das Leben könnte kaum schöner sein. Dennoch muss ich gestehen, dass die 2 Jahre in Australien natürlich das Highlight meiner Reise waren. Auch die Südsee oder Asien können das nicht mehr toppen. Ich nehme alles natürlich genüsslich in mich auf, aber so langsam (weiß nicht ob das im Moment ein Postaustralisches Syndrom ist) ist es an der Zeit und freue ich mich, das es in naher Zukunft nach Hause geht.

Also wenn ihr von mir jetzt nichts mehr von Rarotonga hören solltet, dann auf jeden Fall von der nächsten Station: Aitutaki.