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Mittwoch, 31. Juli 2013

2 Jahre Australien

Wie schon im Blogeintrag "1 Jahr Australien"  folgt nun der gleiche Rückblick auf das zweite Jahr Australien. Unten habe ich den 1 Jahr Australien Eintrag eingefügt, um das komplette Abenteuer darzustellen.

Eine große Abschiedsrede und Gefühlsduselei wie im "1 Jahr Australien" spare ich mir an dieser Stelle, da dies Alles im nächsten Post folgen wird.

Jim Jim Falls, Kakadu Nationalpark, Northern Territory


Das zweite Jahr knüpft unverfangen an das erste an.
Zusammen mit Erin und Teresa aus Kanada ging es zusammen in den Litchfield NP und dann in den weltberühmten Kakadu NP, wo es unzählige Höhlenmalereien der Aboriginals, Wasserfälle und wunderschöne Aussichten zu bestaunen gab. Die Jim Jim Falls waren atemberaubend.


Grenze Northern Territory / Western Australia


Nach einem kleinen ungeplanten Zwischenstopp in Darwin ging es weiter über Katherine die Katherine Gorge und den Gregory Nationalpark nach Kununurra in Western Australia.


Lake Argyle, Kununurra, Western Australia


Das erste Highlight, der größte künstlich angelegte See Australiens, in den Kimberleys.


Pentecoast River, Gibb River Road, Western Australia


Die Gibb River Road: Eine der schönsten, abenteuerreichsten und abgelegensten Strassen Australiens.
Leider wurden auch Brendan die Grenzen aufgezeigt und wir mussten nach 180km mit 3 platten Reifen umkehren.


Purnululu NP, Western Australia


Ganz klar ein Highlight: Die Bungle Bungkles. Wie Bienennester sehen sie aus. Selten habe ich so etwas Schönes gesehen.


Geikie Gorge NP, Western Australia


Tunnel Creek NP, Western Australia


Windjana Gorge, Western Australia


Die Besuche der Geikie Gorge, Tunnel Creek und Windjana Gorge krönten den einmaligen Roadtrip durch die Kimberleys. Die Kimberleys sind meiner Meinung nach die schönste und aufregendste Region Australiens mit dem meisten Charme. Mir hat es hier so gut gefallen und wenn man die Kimberleys als Backpacker nicht mitnimmt, dann verpasst man ein ganz großen Teil des "wahren" Australiens.


Cable Beach, Broome, Western Australia


In Broome endete der Roadtrip mit Erin und Teresa. Broome ist eine ganz besondere Station auf meiner Reise gewesen. Nicht nur, dass ich nach den bisher körperlich anstrengenden Arbeiten mal für 2 Monate im IGA Supermarkt arbeiten durfte, nein, auch unvergesslich schöne Partynächte und eine sehr familiäre Atmossphäre im Hostel machten meinen Aufenthalt hier zu etwas ganz Besonderem. Der Charme Broomes, die relaxte Stimmung und Cable Beach waren genau das, was mich an Broome fasziniert hat. Allerdings hatte ich hier auch mit ein paar Herausforderungen und emotionalen Schwankungen zu kämpfen. Erst musste ich mich von Erin verabschieden, dann brechen Kinder in mein Auto ein und dann kommt nach 3 Monaten endlich die langersehnte Steuerrückzahlung.


Circular Pool, Karijini NP, Western Australia


Dales Gorge, Karijini NP, Western Australia


Mit Ann-Marie, Signe und Gunnar ging es auf nach Perth. Erster Stop, der Karijini Nationalpark. Über dieses Fleckchen Erde bleiben mir die Worte im Mund Stecken. So etwas Schönes und einzigartiges sieht man wirklich nur einmal im Leben. Meine absolute Nummer 1 in Sachen Nationalparks in Australien und ein absolutes Muss. Die farbenfrohe Landschaft mit seinen engen Schluchten, in denen man abenteurlich Klettern und Schwimmen gehen kann. Das war ganz großes Kino und ich werde Karijini NIE vergessen.

Ningaloo Reef, Exmouth, Western Australia


Es ging wieder einmal auf Tauchstation. Am Navy Pier war ich umzingelt von tausenden Fischen. Aber auch die Strände sind hier wunderschön.


Coral Bay, Western Australia


Monkey Mia, Shark Bay, Western Australia


Kalbarri NP, Western Australia


Murchison River, Kalbarri NP, Western Australia


Pinnacles, Nambung NP, Western Australia


Auf dem Trip nach Perth haben wir so Einiges zu Gesicht bekommen. Wir konnten Delfine in Monkey Mia sehen, aber auch der Kalbarri Nationalpark ist ein Geheimtipp an der Westküste. Traumhaft schöne Strände wie in Coral Bay gibt es überall an der Westküste.


Perth, Western Australia


Perth ist OK, aber jetzt auch nichts Besonderes. Mein zweites Weihnachten hier war mal wieder schön und ich habe mich ins neue Jahr gefeiert. Ich habe mich als Umzugshelfer und Festzeltaufbauer versucht.


Rottnest Island, Western Australia


Vor der Küste Perths liegt Rottnest Island. ein super Inseln zum entspannen, die man problemlos mit dem Rad umrunden kann.


Wave Rock, Hyden, Western Australia


Super Pit / Golden Mile, Kalgoorlie-Boulder, Western Australia


Auf meinen Weg in die Eastern Goldfields habe ich mal in die Geschichte des australischen Goldrausches reingeschnuppert. Ist auf jeden Fall mal eine Reise wert, wenn man etwas Zeit über hat.


Balladonia Roadhouse, Eyre Highway, Western Australia


Outback pur! Was ich hier erlebt habe ist das wahre Australien. Eigene Wasserversorgung, eigene Stromerzeugung und der nächste Supermarkt 200km weit entfernt. Die 3 Monate hier haben mir gezeigt, was es heißt in Isolation zu leben. Die Arbeit war sehr abwechslungsreich und ich habe hier viel gelernt. Leider war das Ende dann etwas abrupt und hinterlässt ein kleine negative Erinnerung.


Lucky Bay, Cape Le Grand NP, Esperance, Western Australia


Bluff Knoll, Stirling Range NP, Western Australia


Weingut, Denmark


Dave Evans Bicentennial Tree, Pemberton, Western Australia


Margaret River, Western Australia


Mit Mari-Liis habe ich mich auf einer Roadtrip zurück nach Perth begeben. So abwechslungsreich und wunserschön. Über weiße Sandstrände mit türkisblauen Wasser, über riesenhohe Karri-Wälder bis hin zu welbekannten Weingütern. Der Südwesten Australiens hat es in sich. Die Strände im Cape Le Grand NP sind die besten des ganzen Landes. In Albany hatten wir einen kleinen Zwischenstopp und in Pemberton bin ich tatsächlich diesen 75m hohen Baum hinauf geklettert.


Montys Poolbar, Karratha International Hotel, Karratha, Western Australia


Meine letzte Station auf einer langen Reise: Karratha. Das mir der Rausschmiss in Balladonia die schönste Zeit in Australien bescheren würde, hätte ich wohl selbst nicht gedacht. Dank Mike habe ich einen Job im KI Hotel als Barkeeper bekommen. Aber nicht nur das, auch das Zusammenleben mit meinen Kollegen im Haus waren einfach nur perfekt und der krönende Abschluss auf meiner australischen Reise. In Karratha hat einfach alles zusammengepasst. Der Ort, die Leute, die Arbeit und das Geld. Neben den teilweise unglaublichen Summen, die ich jede Woche verdient habe, gab es dann auch noch eine satte Steuerrückzahlung von 5350$.


Brenda und Brendan
Mount Herbert, Millstream Chichester NP, Western Australia


Hamersley Gorge, Karijini NP, Western Australia


Hancock Gorge, Karijini NP, Western Australia


Während meinem Aufenthalt in Karratha haben wir noch mal ein paar Ausflüge unternommen. Karijini habe ich mich ja schon drüber ausgelassen und Millstream Chichester NP ist so etwas wie ein kleiner Bruder.

Nach ein paar Tagen in Adelaide und Melbourne ist das Abenteuer Australien nun vorbei.


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Es ist eine unglaublich aufregende Geschichte. Heute vor einem Jahr saß ich in dem Flieger, der mich von Singapur nach Brisbane gebracht hat. Zum ersten Mal habe ich den Kontinent Australien mit meinen eigenen Augen sehen können. Welch intensive Erfahrungen ich in diesem Jahr gemacht habe, könnt ihr Euch gar nicht vorstellen und kann ich längst nicht in diesem Blog wiedergeben. 1 Jahr Australien. Die Zeit ist so schnell vergangen. Aber ich kann es einfach nicht glauben, dass ich immer noch hier bin.
Ich weiß noch genau als ich im ICE zum Frankfurter Flughafen saß. Alles, wirklich alles schien so unreal. Ich wusste selbst nicht genau was ich eigentlich gerade mache.  Die ersten Wochen in Singapur und Brisbane waren nicht einfach. Es war wie ein neuer Lebensabschnitt, wo du bei absolut Null anfängst. Nachdem ich allerdings dann die Ostküste hinauf gereist bin, wurde alles besser und ich habe angefangen Australien zu genießen. Seit Melbourne fühle ich mich eigentlich pudelwohl hier in Down Under. Als absoluter Grünschnabel hier angekommen habe ich unglablich viele Orte besucht, ich schätze auch schon um die 15000km zurückgelegt und unglaublich viele Leute von der ganzen Welt kennengelernt. Wenn ich jetzt zurückblicke auf ein Jahr Australien, kann ich es selbst kaum glauben, was ich alles gemacht habe und wie sehr man sich selbst verändert. Mittlerweile bin ich schon ein alter Hase hier in Australien und weiß, wie das Leben hier spielt. Ich habe Impressionen gesammelt und Dinge gemacht, die sich für mein ganzes Leben in meinen Kopf eingebrannt haben. Ich bin durch Steppe, Regenwald, Wüste, Berge, Wälder, Weiden, Wildnis, Städte, Dörfer … gereist. Ich bin mit Auto, Boot, Campervan, Flugzeug, Zug und Bus gereist und bin sogar Traktor, Segelboot, Chopper und Quad gefahren. Ich habe Känguruhs, Wallabies, Koalas, Schlangen, Fische, Schildkröten, Dingos, Possums, Emus, Papageien, Reptilien aller Art und Spinnen gesehen. Ich bin aus einem Flugzeug gesprungen (Skydive), habe eine Rafting Tour gemacht, mehrere Trips auf Booten unternommen, habe meinen Tauchschein im Great Barrier Reef gemacht, bin Kajak durch Mangrovenwälder gefahren, habe die größte Sandinsel der Welt mit einem 4WD befahren, habe mich mehrmals im Surfen versucht und habe sehr viele Wanderungen unternommen. Ich habe in Hostels, Hotels, Motels, Zelten, Autos, Busen und Swags geschlafen. Ich habe mich im Fruitpicking versucht, habe eine Messiwohnung versucht aufzuräumen, habe eine Nacht in einem Nachtclub als Gläsereinsammler gearbeitet, habe in Lagerhäusern Container ausgeladen, habe Unkraut gesprüht, habe den Garten eines Australiers auf Fordermann gebracht und habe ein indonesisches Holzboot saniert. Alles in Allem habe ich Alles mal ausprobiert. Und genau das ist es, warum dieses Jahr auch soooo schön war. Es war jeden Cent wert und ich würde Alles noch genau einmal so machen. Ich hatte nur schöne Erlebnisse hier. Nichts, aber auch wirklich gar nichts hat mich auch nur ansatzweise enttäuscht. Es gab einige Herausforderungen zu meistern. Und daran bin ich gewachsen. Du bist auf dich allein gestellt und musst dir selbst helfen. Und dennoch ist man nie allein hier. Der Umgang, nicht nur mit Australiern, sondern auch mit anderen Backpackern, ist so freundlich und umgänglich, wie ich es aus Deutschland überhaupt nicht kenne. Es ist eine Reise bisher in mich selbst gewesen und durch ein Land, dass dir wirklich alles bieten kann. Australien ist für mich das Sinnbild eines Lebenstraumes. Und ich wünschte dieser Traum wird so schnell nicht zu Ende gehen. Ursprünglich wollte ich 11 Monate in Australien bleiben. Doch ich habe Blut geleckt. Mein Rückflug ist nun leider verfallen. Aber hey, was ist schon ein 600€-Flug im Gegensatz zu einem weiteren Jahr in Australien. Ein weiteres Jahr purer Sonnenschein und schönes Wetter, ein weiteres Jahr traumhafte Strände, ein weiteres Jahr kulturelle Erlebnisse. Oh, ich liebe Australien.

Die Frage, die sich natürlich stellt, ob ich Deutschland vermisse. Ich vermisse unglaublich meine Freunde und Familie zu Hause in Deutschland. Jeden Tag wünschte ich mir, bei Euch zu sein. Auch meinen Job vermisse ich irgendwie, dieses Gefühl etwas Produktives zu vollbringen. Aber Deutschland an sich. Nein. Ich vermisse absolut rein gar nichts in Deutschland. Das Leben hier in Australien ist so viel einfacher. Die Jobs sind leichter zu bekommen und wenn man Glück hat verdient man hier so viel Geld, wo man in Deutschland Jahre für büffeln und ackern muss, um dieses Geld zu bekommen. Wenn ich an Ausländer in Deutschland denke und wie schwer sie es haben können, integriert zu werden, hier in Australien wirst du vom ersten Tag an herzlich aufgenommen und behandelt als wärest du einer von Ihnen. Das Leben ist nicht so hektisch und ernst wie in Deutschland. Viel weniger Papierkram und alles wird einfach lockerer gesehen. Der ewige Sonnenschein, der blaue Himmel, die immer sommerlichen Temperaturen. Da brauche ich schon gar nicht Deutschland gegenüber zu stellen ;) Je länger ich jedoch hier bleibe, desto größer wird allerdings meine Angst mit ganz großem Fernweh wieder nach Hause zu kommen. Deutschland ist und bleibt meine Heimat und ich werde zurückkommen, soviel ist sicher. Dafür liebe ich mein Deutschland dann doch zu sehr als dass ich für immer weg bleiben könnte. Jedoch ist mir etwas flau im Magen, wenn ich darüber nachdenke, ob das Deutschland, so wie man es vor der Abreise gekannt und gesehen hat, immer noch dasselbe Deutschland sein wird, wenn man zurückkehrt. Es klingt hart, aber jeden Tag, den man länger auf Reisen ist, entfernt man sich auch ein Stück mehr von seinem eigentlichen und statischen Leben in Deutschland. Die Welt und man selbst ändert sich einfach, wenn man ein ganzes Jahr durch die Gegend zieht. Und das macht mir schon etwas Angst. Aber ich kann Euch beruhigen, noch ist der Punkt nicht erreicht, dass ich zu einem lebenslangem Globetrotter werden möchte.
Was mich auch etwas beängstigt, ist die ZEIT. Die Zeit rennt. Es fühlt sich an als ob ich gerade in Australien angekommen bin. Und schon ist ein Jahr Australien vorbei. Überlegt mal, nach meinem ursprünglichem Plan wäre ich jetzt schon wieder zu Hause gewesen. Unfassbar. Gerade wenn man hier arbeiten ist, rast die Zeit. 5 Monate war ich nun in Darwin. Das kann ich echt nicht glauben. Und ich will noch nicht, dass dieser Traum zu Ende geht. Ich will die Zeit am liebsten anhalten. Das geht natürlich nicht, aber genau deswegen werde ich nun auch weiterhin  jeden Tag in Australien genießen, der mir noch bleibt. Auf geht’s in ein weiteres Jahr Australien voller Abenteuer, wundervoller Erlebnisse und intensiver Erfahrungen.

Zum Abschluss möchte ich Euch noch mal auf eine kleine Reise durch ein Jahr Australien mitnehmen. Dazu habe ich nochmal einige der schönsten und eindrucksvollsten Bilder aus den mittlerweile fast 9500 geschossenen Bildern herausgesucht.

Southbank Lagoon, Brisbane, Queensland

 Hier hat Alles angefangen. Brisbane war schön, aber mir hat hier das gewisse "Etwas" gefehlt


Twistberry Farm, Maroochydore, Queensland

 An der Sunshine Coast habe ich mich dann beim Erbeerpflücken versucht


Noosa, Queensland


In Noosa hatte ich das erste Mal das Gefühl wirklich in Australien angekommen zu sein. Weiße Strände, blaues Meer, ein wunderschöner Nationalpark. In Noosa konnte ich echt gut relaxen und hier habe ich mich auch das erste Mal beim Surfen versucht. Eine Messiwohnung durfte ich einen Tag ausmissten. In Noosa habe ich auch das erste Mal Delfine gesehen :)


Fraser Island, Queensland


Lake McKenzie, Fraser Island, Queensland

Fraser Island, die größte Sandinsel der Welt. Es war traumhaft schön. Mit Geländewagen konnten wir selbst die endlos langen Strände entlang fahren. Fraser Island ist ein absolutes Naturspektakel und ein Muss für jeden, der die Ostküste entlang reist.


Bundaberg, Queensland

Bundaberg ist eine Geschichte für sich. Das Bild sagt eigentlich alles aus. Hier habe ich alles mal gepflückt. Auch Kunstrasen durfte ich einen Tag verlegen. Im großen und Ganzen galt hier aber folgendes: Dreckiges Hostel, unfreundliche Manager, die nur dein Geld wollen und harte Arbeit auf dem Feld für wenig Geld. Dennoch hatte ich hier die mit schönste Zeit, da es im Hostel unheimlich familiär zuging. Das hatte ich in keinem anderen Hostel Australiens bis jetzt.


Scooteroo Tour, Agnes Water / Town of 1770, Queensland

Im kleinen gemütlichen Agnes Water habe ich eine Woche lang entspannt. Hier war Surfen, Kajak fahren und die berühmte Scooteroo Tour angesagt


Whitehaven Beach, Whitsunday Islands, Queensland

 Der Segeltrip auf die Ehitsunday Islands war einfach einmalig und ist wie die Tour auf Fraser Island ein absolutes Muss an der Ostküste. Whitehaven Beach ist das Sinnbild eines Paradieses. Nie zuvor habe ich einen solch farbenprächtigen Sandstrand gesehen.


Castle Hill, Townsville (im Hintergrund Magnetic Isand), Queensland


 Von Townsville war ich ziemlich positiv überrascht. Vom Castle Hill, mitten im Zentrum der Stadt hat man einen grandiosen Ausblick auf Townsville und Magnetic Island.


Magnetic Island, Queensland


Auf Magnetic Island habe ich das erste mal Koalas gesehen.


Tully Gorge, Tully, Queensland


Beim Wildwasser Rafting in der Tully Gorge


Skydive, Mission Beach, Queensland


Ich bin in über 4km Höhe aus einem Flugzeug gesprungen. Das war das absolut verrückteste und atemberaubendste Erlebnis, das ich je erlebt habe. Ein absolut geniales Gefühl, der freie Fall ... und die Aussicht ... Fantastisch


Lagoon, Cairns, Queensland


Von Cairns selbst hätte ich etwas mehr erwartet. Das Nachtleben war gut aber es gab weder viel zu sehen, noch viel zu machen.

Capr Tribulation, Daintree Nationalpark, Queensland

Auf unseren 4-tägigen Roadtrip ging es unter anderem in den Regenwald.


Granit Gorge, Mareeba, Queenland


Auf dem Roadtrip haben wir auch einen Abstecher in die Tablelands gemacht. Absolut sehens- und empfehlenswert.


Millaa Millaa Falls, Queensland


 Ganz viele Wasserfälle haben wir auch gesehen :)


Great Barrier Reef, Cairns, Queensland


Tauchen im Great Barrier Reef. Es war atemberaubend. Wie in einer anderen Welt. Definitiv eines meiner Highlights soweit. Die Unterwasserwelt heir ist eine ganz besondere Erfahrung. Haie, Schildkröten, Clownsfische ... In insgesamt 9 Tauchgängen habe ich hier sogar meinen Tauchschein gemacht.


Melbourne, Victoria


Was kann ich über Melbourne sagen? Wenn ich irgendwo in Australien leben würde, dann ist es Melbourne. Melbourne ist die absolut beste Stadt, in der ich je wahr. Es ist die ganze Atmosphäre, die Events, die Kultur hier, was Melbourne zu etwas ganz ganz Besonderen macht. 50 Tage habe ich hier verbracht und mich pudelwohl gefühlt. In einem Lagerhaus habe ich etwas Geld verdient. Melbourne hat einfach Alles, was du zum leben und glüpcklichsein benötigst. Ja, Melbourne ist einer der wenigen Plätze, die ich echt vermisse und wo ich sehr gern nochmal hingehen würde.


St. Kilda, Melbourne, Victoria

 Weihnachten 2011 war etwas ganz Besonderes. Über 30°Grad, Sonnenschein, Strand und Badesachen. Die Weihnachtsstimmung war völlig anders, als ich es gewohnt war. Aber wir haben ordentlich die Sau rausgelassen über die Weihnachtsfeiertage :)


Australian Open, Melbourne, Victoria

 Ein anderes Highlight in Melbourne waren definitiv die Australian Open. Die ganze Atmosphäre war einfach fantastisch. Solch ein populäres Event muss man mindestens einmal hier in Australien mitgenommen haben.


 Cradle Mountain, Tasmanien, Tasmania


Launceston, Tasmanien, Tasmania
Tasmanien war der absolute Knaller!!! Ich würde sogar soweit gehen, dass ich sagen kann, der Roadtrip auf Tasmanien war bis jetzt das absolute Highlight auf meiner Australienreise. Die Natur hier ist einfach unbeschreiblich und so facettenreich, wie ihr auch auf den 2 Bildern sehen könnt. Cradle Mountain war einfach ein magischer Ort. Für mich bis jetzt einer der schönsten Schauplätze in Australien überhaupt. Wer Tasmanien nicht mitnimmt auf seiner Reise, ist selber Schuld. Der Roadtrip mit den 3 Mädels in unserem gemieteten Campervan war vom ersten bis zum letzten Tag einfach nur PERFEKT. 


Opernhaus und Harbour Bridge, Sydney, New South Wales


Wer einmal in Australien ist, muss auf jeden Fall in Sydney gewesen sein. Es ist schon sehr beeindruckend die Ikonen wie das Opernhaus, die Harbour Bridge oder den Bondi Beach mal live zu sehen. Touristisch ist Sydney absolut empfehlenswert, leben würde ich hier jedoch nicht wollen. 


Three Sisters, Blue Mountains, Katoomba, New South Wales

Wanderfans kommen in den Blue Mountains voll auf ihre Kosten.


Senatshaus, Canberra, Australian Capital Territory 

 Canberra ist die absolut künstlichste Stadt, die ich je gesehen habe. Canberra hat mir eher mal einen kleinen Einblick in die Geschichte und Politik Australiens gegeben.


Great Ocean Road, Victoria



Die Great Ocean Road von Melbourne in Richtung Adelaide ist ein Muss. Die spektakulären Steilklippen und Felsformationen muss man einfach gesehen haben.


Adelaide, South Australia

 In Adelaide durfte ich bei Matt und Sophie schlafen. Adelaide ist echt gemütlich. Die Strände für eine Großstadt sind super. Mit Matt ging es sogar Golfen und zu seinen Eltern nach Victor Harbour zum Surfen.


Stuart Highway, South Australia/Northern Territory

 Dieses Bild ist irgendwo auf dem Stuart Highway von Adelaiude nach Darwin aufgenommen wurden. Es ist das Sinnbild für die endlose und trockenen Weite im Red Center Australiens. 


Coober Pedy, South Australia



Coober Pedy, die Opalhauptstadt der Welt hat mich echt fasziniert. Die Häuser werden hier teilweise unter dem Erdboden gebaut. So eine Stadt habe ich vorher noch nie gesehen.


Uluru, Northern Territory

 Der Ausflug zum Uluru, den Kata Tjutas und dem Kings Canyon ins Herz Australiens war sensationell. Dieser Fels mitten im Nirgendwo ist absolut majestätisch und ist für mich ein asbolutes Muss auf einer Reise durch Australien. Die Sonnenunter- und Sonnenaufgänge werden mir unvergesslich bleiben.


ANZAC Hill, Alice Springs, Northern Territory


 Alice Springs, kann man besuchen, muss man aber nicht, da es hier nicht wirklich was zu besuchen gibt ;)


Mitchell St, Darwin, Northern Territory


 Dieses Bild ist an sich nichts Besonderes, aber für mich hat es besondere Bedeutung, denn hier, auf der Mitchell St. habe ich 5 Monate in Australien gelebt. In Darwin hatte ich bis jetzt den längsten Aufenthalt überhaupt in Australien. Und es war es wert, denn neben dem Reisen, habe ich auch endlich mal etwas vom australischen Alltag und Leben mitbekommen. Darwin ist für mich die letzten 5 Monate wie ein zu Hause geworden. Hier hatte ich jedoch auch die größten Herausforderungen zu meistern. Mein 2nd Year Visa, das Auto, die Steuererklärung ... 


Sonnenuntergang, Tpperary Station, Northern Territory


Meine Dienstreise auf die Tipperary Station war mit das beste, was mir je passiert ist. Mein Job als Weed Sprayer war bis jetzt mein bester Job in Australien, Quadbike fahren und sich durch den australischen Busch kämpfen. Dass ich dafür auch noch Geld bekommen habe, ist für mich wirklich wie ein Geschenk des Himmels. Die Woche auf der Cattle Station war mit der Woche in Tasmanien eine der schönsten überhaupt hier in Australien. Jeder möchte gerne mal in einem exotischen Bereich arbeiten. Ich habe diesen Traum wirklich mit diesem Job erfüllt bekommen.


Cahaya Utara, Darwin Harbour, Northern Territory


 Die Arbeiten an Jürgens indonesicschen Holzboot waren eine sehr interessante Erfahrung und hat viel Spaß gemacht. Das Jürgen uns danach auch noch zu einem Segeltrip durch den Hafen und Mangrovenwälder Darwins und zum Dinner eingeladen hat, war mal wieder unglaublich schön.


Florence Falls, Litchfield Nationalpark, Northern Territory


Mein letztes Abenteuer im ersten Jahr Australien führte mich in den Litchfield Nationalpark. Absolut empfehlenswert. Einer der schönsten Nationalparks die ich bis jetzt in Australien besucht habe.



Wenn ich mir nur allein diese Bilder so anschaue, läuft es mir kalt den Rücken herunter. Ich kann es kaum glauben, dass ich diese ganzen Orte im letzten Jahr besucht habe. Australien ist ein absolutes Paradies und hat soviel zu bieten. Das kann ich nicht in Worte fassen. Was soll da eigentlich noch kommen? Was hat denn dieses atemberaubende Australien noch alles zu bieten? Ich werde es herausfinden, im zweiten Jahr in Australien...

Dienstag, 30. Juli 2013

Der krönende Abschluss Teil II

Nach unserer Rückkehr von Karijini wurde ich dann auch ganz schnell wieder von der Realität eingeholt. Fakt war, ich hatte nur noch 3 Tage in Karratha bevor es auf nach Adelaide ging. So langsam klingelte es dann bei mir, dass der Abschied von Australien kurz bevorsteht. Meine letzten 3 Tage in Karratha waren allerdings eher hektisch als erholsam, da ich auch noch im Hotel arbeiten musste. Irgendwie hatte ich überhaupt keine Ahnung, wann ich denn packen sollte. Als ich dann Samstag angefangen hatte zu packen, wurde kam eine andere Frage auf: Wie soll ich denn bitte mein ganzes Zeug wieder in 2 Backpacks packen??? Das hat mich ziemlich gestresst, aber nach einer Ausmisstaktion habe ich es letzendlich hinbekommen. 
Am Freitag hatte ich dann meine letzte Schicht im Bottle Shop. Mit Kim und Greg, den Managern im Bottle Shop hatte ich immer ziemlich viel Spaß. Und anscheinend haben sie meine Arbeit auch geschätzt. Zum Abschied gab es einen Kaffee mit Blaubeer-Käsekuchen und oben drein gleich noch 24 Dosen mit Wild Turkey Wiskey + Cola. 



Die letzten Tage standen dann ganz im Abschied vom Hotel. 








Am Samstag wurde ich dann noch ein letztes Mal überwältigt. Es stand eine Abschiedsparty auf dem Programm. Wir haben getrunken und gefeiert bis in die Morgenstunden. Greg hat sogar aus seinem Van eine Lasershow auf der gegenüberliegenden Hauswand abgeliefert. Man konnte sogar lesen: "Good Bye Seb" Und meine Kollegen und Hausbewohner haben mir sogar noch eine große Abschiedskarte geschenkt in die jeder etwas geschrieben hatte. 





Sonntag morgen hieß es dann entgültig Abschied nehmen. Ein letzter sehr sehr schmerzhafter Akt stand noch auf dem Programm. Die Schlüsselübergabe von Brendan. Mike ist nun der neue Besitzer und ich hoffe Brendan wird ihn noch weit bringen. unten seht ihr das letzte Bild von Brendan. Er hat mich soweit gebracht und soviel Geld gekostet. Letzendlich habe ich mit Brendan unvergessliche Abenteuer erlebt, die ich nie vergessen werde und die auch kein Geld der Welt aufwiegen kann. Die Zeit als ich in Darwin in Brendan geschlafen habe, als ich mich ohne Kupplung zum Mechaniker gerettet habe, all die Roadtrips und Eigenheiten Brendans. Unvergesslich! 


Meine Gefühlslage, als ich dann auf dem Flughafen in Karratha in den Flieger gestiegen bin,  ist unbeschreiblich. Emotional war ich - und bin ich irgendwie bis jetzt noch 2 Tage später - ziemlich aufgewühlt. Meine Zeit in Karratha war wunderschön. Auch unter dem emotionalen Einfluss der letzten Tage, kann ich glaube ich behaupten, dass ich in Karratha die beste Zeit in Australien überhaupt hatte. Und eines kann ich Euch auch sagen. Der Grund, weshalb ich nicht mein ganzen Leben herumreisen kann, ist folgender. Jedes Mal fühle ich mich so schlecht und traurig, wieder einmal ein paar liebgewonne Leute zurückgelassen. Bei den Leuten in Karratha ist es mir dieses Mal noch schwerer Gefallen, da ich mit ihnen gewohnt und gearbeitet habe. Das Gefühl als ich in den Flieger gestiegen bin. Ich hasse es. Man lässt wieder einmal alles zurück und beginnt bei Null. Das ist das Einzigste was mir so langsam aber sicher zum Hals heraushängt. Hinzu kommt dieses Mal noch die Gewissheit, dass ich in 5 Tagen Australien verlasse. Ich sitze im Flieger. Nur ich und meine 2 Backpacks. Genau wie am Anfang meiner Reise und doch total verschieden, da ich soviel erlebt habe. Nein ich kann mein Gefühl einfach nicht beschreiben, denn wegen der Trauer fühle ich auch Aufregung und Freude, dass ich in Karratha eine geniale Zeit hatte und nun weitere Abenteuer nach Australien auf mich warten. Ich bin im absoluten Gefühlschaos.

Um aber noch einmal auf die Fakten zurück zu kommen, ich habe soviel gelernt hier in Karratha. Dass ich nach 2 Jahren in Australien in einem Hotel als Barkeeper enden würde, wer hätte das gedacht. Kundenservice in Englisch. Mein Spezialgebiet jetzte ;) Ich hatte ja bisher auch noch gar nicht das Trinkgeld erwähnt. An manchen Tagen gab es neben dem normalen gehalt auch noch soviel Trinkgeld, dass ich diese Tage nur vom Trinkgeld leben konnte. Mein Highlight waren 50$ von einer Person. Alles in allem war es der perfekte Job und ließ mich realisieren, was ich mir von Australien erhofft hatte: Einmal in einem völlig neuen Gebiet in ungewohntem Umfeld durchzustarten. Inwiefern mich meine Arbeit hier in Australien zu Hause in Deutschland beeinflussen wird, weiß ich leider noch nicht, aber ehrlich gesagt, habe ich mir darüber auch noch nicht viele Gedanken gemacht. Fest steht aber, dass ich ein Teil der australischen Arbeitsmentalität mit nach Hause nehmen werde. Diese ist nähmlich um einiges angenehmer als in Deutschland. Ob man mir das jetzt glaubt oder nicht... Wenn ich jetzt noch mein Gehalt der letzten Woche bekomme, dann dürfte das Konto um die 22500 AUD (16000 EUR) anzeigen. Und all meine Flüge sind ja schon bezahlt :) Unfassbar, wie viel Geld ich die letzen 6 Monate ansparen konnte. Ich verlasse Australien mit mehr als dem doppelten Betrag an Geld als mit dem ich gekommen bin. Und ich habe das Gefühl, dass ich mich nicht mal tot gearbeitet habe. Dass ich hier Jobs bekommen habe, wo man massig Geld verdient, ich aber nicht mal Vorerfahrung gehabt habe, ist mir unerklärlich, zeigt aber, dass einem hier im Gegensatz zu Deutschland wirklich alle Türen offen stehe.

Auf gehts nach Adelaide...
Ohne Auto, nur ich und meine 2 Backpacks



Der krönende Abschluss Teil I

Wahnsinn! Einfach nur Wahnsinn. Meine Tage hier in Australien sind gezählt. Im Moment sitze ich in Sophies zu Hause in Adelaide und irgendwie brauch ich erstmal ein paar Tage, um mich zu sammeln. Was die letzten paar Wochen in Karratha passiert ist, ist der perfekte Abschluss eines Abenteuers. Meine Zeit in Karratha ist vorbei. Und ich glaube, es war die schönste Zeit in Australien überhaupt. Dass ich nun Karratha verlassen habe, geht mir emotional schon sehr nahe, da mir die Leute und das Leben dort echt ans Herz gewachsen sind.
Meine letzte Woche in Karratha. Von Montag bis Mittwoch wollten wir nochmal ein Highlight raushauen. Zusammen mit Mike, Mari-Liis, Tahla und Ryan ging es noch einmal auf in meinen absoluten Lieblingsnationalpark: Karijini. Erinnert ihr Euch noch, an die Bilder von Karijini? Traumhaft. In Tahlas Auto haben wir uns also auf die 5 Stunden Fahrt von Karratha begeben. Ein letztes Mal das australische Outback genießen. Ein letztes Mal in einem Swag unter den Sternen Schlafen und ein letztes Mal die farbenfrohe Natur Australiens genießen. Zunächst sind wir zur Hamersley Gorge gefahren, die ich bei meinem letzten Besuch nicht mitgenommen hatte. Am zweiten Tag haben wir dann die Hancock Gorge und Weano Gorge bestaunt bevor wir am letzten Tag an der Dales Gorge entspannt haben. Es war unglaublich schön. Mit den richtigen Leuten. Abends gab es immer ein paar Bierchen und Goon. Ryan hat es dann geschafft das Auto abzuschließen und den Schlüssel im Auto zu lassen. Uns blieb also nichts anderes ürbig als eine Scheibe einzuschlagen, um ins Auto zu kommen :D Im Nachhinein lachen wir drüber.

Einer der superlangen Eisenerzzüge von Rio Tinto mitten im Outback


Hamersley Gorge





Tahla in ihrem "Spaceship"-Swag


Mike, Mari-Liis, ich, Tahla und Ryan
Ich vermisse sie schon jetzt


Oxer Lookout


Weano Gorge




Spiderwalk in der Hancock Gorge




Dales Gorge



Fortescue Falls




Circular Pool


Ein letztes Mal campen



 Goontime...


 Was für ein Ausflug. Ich habe noch ein letztes Mal alles aufgesogen was nur ging. Die australische Natur ist einfach einmalig und es war nur ganz schwer mich davon zu trennen.

Sonntag, 7. Juli 2013

So unbeschreiblich schön

Noch 4 Wochen. Der letzte Monat ist angebrochen. Die letzten Wochen habe ich mal wieder ganz schön hart rangeglotzt auf Arbeit. Bis zu 66 Stunden pro Woche habe ich gearbeitet. Die verbleibende Freizeit wollte ich dann doch mit etwas anderem als Blogschreiben verbringen. Deshalb hat es einige Zeit gebraucht, bis ich jetzt mal wieder etwas schreibe. Es ist ruhig geworden in unserem Haus, da uns einige Kollegen verlassen haben. Jetzt, nach fast 2 Jahren und kurz vor dem Ende, scheine ich überhaupt erstmal zu realisieren, was die letzten 2 Jahre passiert ist. Jeder einzelne Tag war so unbeschreiblich schön. Jeden Tag gab es was neues zu erleben und zu entdecken. Es war definitiv keine verschenkte Zeit und ich habe soviel dazu gelernt. Australien ist einfach nur einmalig. Sei es die Landschaft, sei es die Mentalität oder einfach nur der Lifestyle hier

Die letzten Wochen ist nicht viel passiert. Die Arbeit macht immer noch Spaß, ab und an wird die ein oder andere Party gefeiert. Einen Tag habe ich mich mal nach Roebourne, Wickham und Point Samson, 50km von Karratha begeben, um ein wenig Abwechslung zu bekommen. Einen anderen Tag habe ich mich ein wenig in Dampier umgesehen. Auch beim Zahnarzt habe ich mal vorbeigeschaut, und gleich mal 330$ für eine Erneuerung einer Füllung zahlen dürfen.

Dampier



Roebourne



Point Samson



Die letzten Wochen standen auch in der Vorbereitung auf das Abschiednehmen und auf die Zeit nach Australien. Es gab einige Dinge zu Organisieren. Im Kurzüberblick waren das
  • Alle meine Superannuation Funds (Rentenfonds) in einen Fund zu transferieren
  • Steuererklärung machen
  • Flüge nach Adelaide und Melbourne buchen
Dinge die in den letzten 4 Wochen noch zu erledigen sind:
  • Ein Paket nach Hause schicken
  • Eine günstige Möglichkeit finden, um das australische Geld auf mein deutsches Konto zu überweisen
  • Eine neue Auslandskrankenversicherung abschließen, da meine im August ausläuft und eine Verlängerung nicht mehr möglich ist
Gerade mit der Steuererklärung war ich dieses Mal hochzufrieden. Nur 4 Stunden hat es mich dieses Jahr gekostet. Kein Vergleich zu dem Ärger vom letzten Jahr. Und auch die erste Schätzung lässt mich Luftsprünge machen. Fast 5.400$ wird es wohl zurück geben. Wenn ich jetzt die letzten 3 Wochen noch arbeite und die Steuer tatsächlich zurück bekomme, dann werde ich Australien tatsächlich mit mehr als 20.000$ verlassen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich nach 2 Jahren mit mehr als dem doppelten Betrag, den ich nach Australien gebracht habe, das Land wieder verlassen werde. Da kann ich mir glaube ich selbst mal auf den Rücken klopfen. Gut gemacht. Gerade sparsam habe ich nun auch nicht wirklich gelebt.

Das nenn ich mal eine satte Steuerrückzahlung :)


Am 28.7 geht es mit dem Flieger auf nach Adelaide und dann am 1.8 weiter nach Melbourne. Die letzte Woche wird noch mal ein absolutes Highlight werden. Wir wollen noch einmal in den Karijini Nationalpark fahren für 3 Tage. Ein letztes mal das australische Outback genießen. Dann werde ich nochmal Sophie und Matt in Adelaide besuchen, bevor es noch ein letztes Mal in meine Lieblingsstadt Melbourne geht. 

Meine Gefühle im Moment sind gemischt. Auf einer Seite freu ich mich riesig auf das, was nach Australien auf mich wartet. Auf der anderen Seite werde ich mit jeden Tag sentimentaler, denn in den letzten 2 Jahren ist Australien schon so etwas wie ein zu Hause für mich geworden.