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Dienstag, 1. April 2014

Am Meer ist's doch am schönsten

Ich bin wieder zurück. Ne, nicht zu Hause in Deutschland. Am Meer! Als ich nach fast 3 Monaten den Ozean wiedergesehen habe, habe ich erstmal festgestellt, wie sehr ich eigentlich das Meer vermisst habe. Es gibt doch einfach nichts Schöneres als Strände, Sonne und Wellen. Da kommt richtige Urlaubsstimmung bei mir auf. Ich bin mit dem Bus gen Süden gefahren. Die Hälfte der Strecke habe ich mal wieder verschlafen. Irgendwie gefiel mir schon auf der Fahrt die Landschaft im Süden Kambodschas. Irgendwie hatte ich es schon im Gefühl, dass mir die nächsten 2 Tage richtig gut gefallen würden. Mein Ziel war Kampot, eine Provinzstadt wie Battambang. Dennoch ist Kampot tausend mal schöner. Ihr hat man fast das Gefühl in einem Kurort zu sein. 2 Flüsse schlengeln sich durch die Stadt. Von den Flussbrücken hat man einen traumhaften Ausblick auf beide Seiten des Flusses und auf die Berge des Bokor Nationalparks. Ich bin in ein Hostel eingezogen, dass am Stadtrand liegt. Die Entfernung von der Stadtmitte ist allerdings gut, denn das Hostel ist mitten am Fluss und anstatt Häuser auf der anderen Seite sieht man grüne Dschungelpflanzen. Das Beste. Man kann von einer Platform direkt in den Fluss springen und seine Runden drehen. Traumhaft entspanend dieser Ort. Den Rest des Tages habe ich Kampot erkundet. Kampot ist übrigens weltbekannt für den Kampot-Pfeffer, der hier angebaut wird.

Olly's Place - Mein Hostel
 


Kampot








Am nächsten Tag habe ich mir einen Scooter gemietet und bin in den anliegenden Bokor Nationalpark gefahren. Schon die Serpentinenstrasse hinauf gab einen einen tollen Ausblick über das Umland. In höheren Gefilden ging es dann manchmal mitten durch ein paar Wolken. Auf dem Hochplateu war ich dann etwas überrascht. Hier hat man erstmal ein Resort mit einen überdimendionalen Kasino aus dem Boden gestampft, was die Idylle nur ein wenig trübt. Dennoch sind hier nur ganz wenige Touristen. Vom höchsten Punkt, dem Mount Bokor, kann man über einen Kilometer direkt nach unten schauen und dabei das Umland und die Weiten des Pazifischen Ozeans bestaunen. Sogar ins 80km Luftlinie entfernte Sihanoukville konnte man fast schauen. An manchen Aussichtspunkten war ich der einzige. Traumhaft. Auf dem Rückweg habe ich dann noch Halt an einem Tempel, einem Wasserfall, wo jedoch kein Wasser fließ und einen Stausee gemacht. Ein überaus wunderschöner Tag.

Auf gehts in die Berge

Hinter dem Baum versteckt sich Mount Bokor (1080m) in den Wolken


Ein Kasino auf dem Hochplateu

Impressionen von Mount Bokor








Ein Wasserfall ohne Wasser :D

Ausblick auf Kampot

Ausblick auf Kampot und Kep (Berge im Hintergrund)

Im Hintergrund sieht man die vietnamesische Insel Phu Quoc
150km südlich dieser Insel ist übrigens der Flug MH370 anfang März verschollen

Am Kamchey Stausee

Am letzten Tag in Kampot bin ich dann mit meinen Scooter ins 25km entfernte Kep gefahren. Mein Hauptgrund war, dass ich endlich mal wieder am Strand liegen wollte. Und das habe ich auch genossen. Der Strand in Kep ist echt schön und sauber. Auch überhaupt nicht überlaufen. Außerdem habe ich den Sunset Rock besucht und habe mir den berühmten Krabbenmarkt angesehen. Kompot ist berühmt für den Pfeffer und Kep für seine Krabben. Also habe ich mir doch zum Mittag einfach mal was gegönnt. Frisch gegrillte Krabbe mit Kampot-Pfeffer. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ziemlich lecker, aber eine ganz schöne Sauerei eine Krabbe auseinander zu nehmen.

Endlich wieder zurück am Strand






Das doch recht beschauliche Zentrum von Kep

Ausblick vom Sunset Rock

Auf dem Krabbenmarkt





LECKER !!! Frische Krabbe mit Kampot-Pfeffer
Das waren richtig gute 3 Tagen. Das gab mir schon einen guten Vorgeschmack, was in Sihanoukville und Koh Rong auf mich warten wird. Niemand hat mir Kampot vorher empfohlen. Die meisten Backpacker überspringen die Region um Kampot und Kep und gehen direkt nach Sihanoukville. Aber genau diese Orte sind es, die einen manchmal positiv überraschen. Sollte man auf jeden Fall bei seiner Reise durch Kambodscha berücksichtigen.

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